Markus Beyrer, Generaldirektor von BusinessEurope stellt zunächst seine Organisation vor, die der einflussreichste Unternehmerverband in der EU ist, nämlich die zentrale Stimme der Wirtschaft in Brüssel mit regelmäßigen Verhandlungen mit der europäischen Kommission und einer Schlüsselrolle im europäischen Sozialdialog. Er berichtet über das Aktionsprogramm von BusinessEurope „From Ambition to Delivery“. Dabei geht es weniger um Ankündigung, mehr um konkrete Umsetzungen.
Er verweist darauf, dass Europa gegenüber den USA und China Boden verliert und vor allem die chinesischen Investitionen in Europa eine Gefahr darstellen. Hauptforderungen sind eine Stärkung des Binnenmarktes, eine Senkung der Energiepreise, neue Handelsabkommen, sowie mehr Wettbewerb und mehr Investitionen. Die Klimapolitik darf die Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährden, was auch von der Leyen inzwischen, im Gegensatz zur Vorperiode, akzeptiert. BusinessEurope erstellt auch ein jährliches Reformbarometer über die Reformfortschritte und die Wettbewerbsfähigkeit der EU. Das vieldiskutierte Omnibus-Paket, seit einem Jahr in Kraft, hat bisher noch keine wirklichen Entlastungen gebracht.
