Minister Wiederkehr berichtet, dass er sich als Reformmotor in der Bildungspolitik versteht und verweist darauf, was er bereits umgesetzt hat:
Orientierungsklassen, Handyverbot, künftige Sommerschulpflicht bei Förderbedarf, mehr Schulpsychologen und ein Anstieg bei Volksschulpädagogik-Studenten
Auch liegt ihm besonders daran, dass Schulen Kritikfähigkeit, Kreativität und Kooperationsfähigkeit vermitteln. Dafür sei auch mehr Freiheit für die Schulen notwendig, z.B. um neue Wege zu bestreiten, wie neue Fächer kreieren.
Übereinstimmend sehen der Minister und die Anwesenden die größte Baustelle darin, dass 40% der Pflichtschulabsolventen massive Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen aufweisen. Daher gehört die Elementarbildung massiv verstärkt.
Bei Überarbeitung der AHS-Lehrpläne gehe es nicht nur darum Neues dazuzugeben, sondern von überholten Inhalten Abstand zu nehmen.
Dr. Stummvoll fasst die Diskussion zusammen, man spüre den frischen Wind, den der Minister in das Bildungssystem gebracht habe. Eine weitere Zusammenarbeit ist vereinbart.
